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Mein Pilgerweg

Heilung für Geist, Körper und
Seele

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Der Weg ist das Ziel

Die Planung

Die Planung wird von vielen unterschätz, aber eigentlich das wichtigste für einen gelungenen und unvergesslichen Pilgerweg.

Wird es ein Pilgerweg in Deutschland, Frankreich oder Spanien sein? Die deutschen Pilgerwege sind meist nicht so bekannt als die spanischen Jakobswege.

Diese Frage entscheidet über die Beschaffenheit der Bekleidung, da es naturgemäß in Deutschland ein anderes Klima ist als in Spanien.

Was benötige ich?​

Darüber wurde aber auf anderen Seiten schon reichlich geschrieben.

Somit möchte ich jetzt auf meine Wegplanung kommen.

Als erstes steht die Frage "Was ist Pilgern? Modernes Wandern, einfach nur einen Weg gehen oder doch mehr?"

Diese Frage und die Motivation die aus dieser Frage entsteht muss jeder für sich selbst beantworten.

Bei mir war die Anfangsmotivation entsprechend des ersten Jakobsweg eine Verbesserung meiner Gesundheit zu spüren, zu entschleunigen, meine innere Mitte wieder zu finden, als auch wieder die spirituelle Bereicherung gerade in meinem christlichen Glauben zu erleben und erfahren zu dürfen, die einem den ganzen Weg begleitet.

Wärend meiner Planung ereilte mich ein schwerer persönlicher Schicksalsschlag und diesen nehme ich jetzt als Hauptmotivation diesen Weg erneut zugehen.

So begann ich vor drei Jahren mit der Planung.

Diesmal wollte ich aber schon in Hannover aufbrechen und bis nach Santiago de Compostella pilgern.

Als schwierigste Planung stelte sich der Jakobsweg bis zur deutsch-französischen Grenze heraus.

Hierbei mußte ich mehrere Jakobswege zu einem zusammenführen um von Hannover nach Hildesheim den Camino Scandinavica, von Hildesheim nach Höxter den Braunschweiger Jakobsweg, von Höxter nach Marburg den Elisabethpfad und Marburger Jacobsweg und von Marburg über Koblenz bis nach Trier den Jakobsweg Lahn-Mosel-Rhein und von Trier folge ich den Jakobsweg Trier-Vezelay über den Grenzübergang Schengen nach Metzt bis nach Vezelay. In Vezelay folge ich dem Jakobsweg Via Lemovicensis. Dieser endet in Saint-Jean-Pied-de-Port. Von dort werde ich vor den Pyrenäen in Richtung Westen zum Atlantik nach Irun pilgert um dann von Irun dem beschriebenen Camino del Norte zu folgen.

In Vilalba  werde ich den Camino del Norte (...de Costa) verlassen und in Richtung Westen nach Ferrol weiter pilgern und dann wieder am Atlantik über

A Coruna nach Muxia und Kap Finisterre zu pildern.

Diesen Teilabschnitt habe ich erst im letzten Jahr hinzugefügt und möchte so, meiner im August letzten Jahres, verstorbenen Frau Ihren Wunsch erfüllen und je ein Bild von ihr nach Muxia und Kap Finisterre bringen.

Ihr Wunsch war es, einmal nach Muxia und Kap Finisterre zu pilgern und "am Ende der Welt" zu sein. da sie es zu Lebzeiten nicht schaffte, werde ich meine Frau dort hinbringen , um ihr diesen Wunsch zu erfüllen.

Die Bilder werde ich dort ablegen, mich noch einmal würdevoll von ihr verabschieden und mich dann in Richtung Santiago de Compostella aufmachen und dort meine persönliche Pilgerreise beenden.

Fünf Jahren nach dem ersten Jakobsweg, einer Pandemie, einigen Schicksalsschlägen und meinen sich durch Zufall ergebenden wohnlichen Umzug bin ich endlich soweit meinen Pilgerweg anzutreten.

Ein ganz wichtiger Planungsakt ist auch noch die Bestellung der Pilgerausweise bei der Jakobusgesellschaft in Aachen, Jakobusgesellschaft Paderborn oder man sucht sich ein Pilgerbüro wo man seine Ausweise erhält.

Ich bin in der glücklichen Lage, ein Pilgerbüro im Naturfreundehaus  "Am Blauen See" in Misburg zu haben und kann mir nach Terminabsprache dort meine Pilgerausweise mit dem Stempel des Beginns meiner Pilgerschaft abholen.

Hier gibt es auch eine Pilgerunterkunft, da der "Camino Scandinavica" direkt dort vorbei führt und weiter nach Götingen geht.

Aufgrund dessen, dass Deutschland für eine längere Pilgerreise mit Übernachtungenpreisen ( lt. Wanderführer) doch eher pilgerunfreundlich ist,

habe ich meine Ausrüstung um einige Gegenstände erweitert wie einem Zelt als Unterkunft, einer Solarpanele für einen Rucksack und einer kleinen Wasserfilteranlage für den Notfall um immer Trinkwasser herstellen zu können.

Dies erhöht natürlich das Gewicht des Rucksackes, was nicht zu unterschätzen ist.

So Gott will wird er mir die Kraft geben und  diesen, meinen persönlichen Weg begleiten und auch zu Ende bringen lassen.

 

Mein besonderer Dank gilt meinen Förderern und Unterstützern.

Familie Freitag privat          Leitung der Stiftung "return-Fachstelle für Mediensucht Hannover"

Frau Bauers     Pilgerbegleiterin der Jakobsgesellschaft Braunschweig für die freundliche Unterstützung

sowie einem weiteren Unterstützer, der auf eigenen Wunsch ungenannt bleiben möchte.

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Kontakt

Volkmar Stiboy

Freienwalderstrasse 24

30629 Hannover

0160 97 78 95 19

Danke für's Absenden!

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